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Was sagt die Kirche zu Medjugorje?

Die Kirche verhält sich gegenüber den Erscheinungen in Medjugorje offiziell neutral abwartend. Der zu Beginn der Erscheinungen zuständige Bischof von Mostar, Pavao Zanic, berief im Jahre 1982 eine Kommission zur Untersuchung der Phänomene in Medjugorje ein.

 

Anfänge der Erscheinungen

Wie alles begann:
Ivanka und Mirjana gehen unterhalb des Berges spazieren. Ivanka sieht auf dem Berg eine wunderschöne Frau, die ein Kind in ihren Armen hält...

Die Botschaften
von Medjugorje

Botschaften:
Die Muttergottes in Medjugorje hat seit 1981 viele Botschaften gegeben. Diese Botschaften betreffen vor allem das alltägliche Leben als Christ...

 

Das Ergebnis dieser Kommission, ein negatives Urteil über die Echtheit der Phänomene, wurde von der Glaubenskongregation unter der Leitung von Kardinal Ratzinger in Rom nicht angenommen. Der Bischof wurde statt dessen von der Zuständigkeit für die Untersuchung der Erscheinungen entbunden und die Sache wurde der jugoslawischen Bischofskonferenz übertragen, die am 10. April 1991 ihre Ergebnisse veröffentlichte. In der Erklärung der Bischofskonferenz - der sogenannten "Erklärung von Zadar" heißt es:

"Die Bischöfe haben von Anfang an die Ereignisse in Medjugorje durch den Bischof dieser Diözese (Mostar), durch die Kommission des Bischofs und durch die Kommission der Bischofskonferenz von Jugoslawien für Medjugorje verfolgt.

Auf der Basis dieser Untersuchungen kann bis jetzt nicht bestätigt werden, dass es sich hier um übernatürliche Erscheinungen und Offenbarungen handelt. Aus welchen Motiven auch immer die zahlreichen Versammlungen der Gläubigen aus den verschiedenen Teilen der Welt in Medjugorje zustande kommen, aus religiösen oder verschiedenen anderen Motiven, beide erfordern die Aufmerksamkeit und zuerst die pastorale Sorge des Diözesanbischofs und mit ihm auch der anderen Bischöfe, damit in Medjugorje und in allem was damit zusammenhängt, eine gesunde Verehrung der Seeligen Jungfrau Maria gewährleistet wird, in übereinstimmung mit der Lehre der Kirche. Zu diesem Zweck werden die Bischöfe besondere und brauchbare liturgische und pastorale Direktiven erlassen.

Ebenso werden sie durch ihre Kommission fortfahren und Schritt halten mit ihren Ermittlungen, bis es zu einem endgültigen Ergebnis über Medjugorje kommt. Zadar, am 10.April 1991 Die Bischöfe von Jugoslawien"

Das "non constat de supernaturalitate" (es konnte nicht festgestellt werden, dass die Erscheinungen übernatürlichen Urschprungs sind) der Bischofskonferenz ist also eine abwartende, vorläufige Position. Die Phänomene sollen weiter beobachtet und untersucht werden. Bischof Radko Peric, der Nachfolger von Bischof Zanic auf dem Bischofsstuhl von Moster lehnt, wie sein Vorgänger, die Erscheinungen ab. Wie sein Vorgänger ist auch Bischof Peric nicht zuständig für die Beurteilung der Ercheinungen, sondern weiterhin die Bischofskonferenz. Die Meinung des Bischofs von Moster zu den Phänomenen in Medjugorje ist also für die offizielle Bewertung der Kirche nicht maßgebend. Die Glaubenskongregation stellt das 1998 noch einmal klar, indem sie feststellt, dass die Meinung des Bischofs dessen persönliche Überzeugung ist, eine weitere Untersuchung und Beurteilung aber Sache der - jetzt bosnischen - Bischofskonferenz ist. Private Wallfahrten nach Medjugorje sind ausdrücklich erlaubt..

 

Mit Totus Tuus nach Medjugorje

Wallfahrten:
Totus Tuus veranstaltet in jedem Jahr 6-7 Wallfahrten nach Medjugorje. Hier erfahren Sie mehr darüber.

Erklärung aus dem Vatikan 1998

Kongregation für Glaubensfragen:
Hier der Wortlaut der Erklärung der Glaubenskongregation unter Kardinal Ratzinger zu Medjugrje aus dem Jahr 1998.

Johannes Paul II. über Medjugorje

Medjugorje in der Kirche:
Es gibt zahlreiche bezeugte positive äußerungen von Johannes Paul II. zu den Ereignissen in Medjugorje...



Der privaten negativen Meinung des Bischofs von Mostar steht die positive Meinung zahlreicher anderer Kirchenvertreter gegenüber, darunter auch die vieler Kardinäle und Bischöfe. In Deutschland sind dies z.B. der verstorbene Bischof Dyba, Kardinal Degenhardt, Kardinal Meisner und andere. Auch Papst Johannes Paul II. hat sich gegenüber Zeugen mehrfach positiv über die Ereignisse in Medjugorje geäußert.

Zusammen mit unserer eigenen Erfahrung nach nunmehr 10 Jahren Wallfahrten, nämlich dass Medjugorje ein besonderer Ort der Gnade ist, an dem viele Menschen wieder zurück zum Glauben finden oder eine tiefe Erneuerung ihres Glaubens erleben, stärkt uns die positive Einstellung so vieler Vertreter der Kirche in unserem Glauben an die Echtheit der Erscheinungen und wir nutzen mit gutem Gewissen die Wallfahrten nach Medjugorje, um besonders junge Menschen wieder zum Glauben zu führen. Für die positiven Früchte dieser Wallfahrten legen nicht zuletzt die Bekehrungen und Berufungen, die wir an uns selbst und an unseren Pilgern erlebt haben, Zeugnis ab. Einige Zeugnisse sind auf diesen Seiten veröffentlicht. In Medjugorje geschehen Wunder.

Gleichzeitig aber wollen wir nicht das Urteil der Kirche vorwegnehmen. Unser Bekenntnis zu Medjugorje hat daher den Charakter eines persönlichen Zeugnisses, das sich der kirchlichen Autorität freimütig unterstellt.

Genaue Erklärungen der hier kurz zusammengefasst dargestellten Sachverhalte können sie durch die auf dieser Seite befindlichen Infoboxen erhalten. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Homepage der Pfarrei von Medjugorje: www.medjugorje.hr


 

Erklärung: Mit diesen Seiten wollen wir das Urteil der Kirche über die Echtheit der Erscheinungen von Medjugorje nicht vorwegnehmen.

Zeugnisse

Dirk

Vor meiner ersten Medjugorje-Fahrt hatte ich keinen Kontakt mehr zur Kirche, nach der Fahrt habe ich durch das Leben der Botschaften förmlich gespürt, wie mich Maria an die Hand nimmt und mich zurück zur Liebe zur Kirche mit ihren Sakramenten und damit zu Jesus führt - ganz so, wie es ihre Aufgabe ist.
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