
Ein besonderes Jubiläum sorgte bereits vor Wochen und Monaten für Vorfreude und große Erwartungen: Zum 30. Mal jährten sich am 25.06.2011 die Erscheinungen der Gottesmutter, der Gospa, in Medjugorje. Und das war nun bereits zum sechsten Mal der Anlass für ein herzliches Dankeschön an Maria, das durch eine gebührende Feier gezeigt werden sollte.

Pater Dietrich öffnete wieder seine Gebetsstätte und stand uns bei dem organisatorischen Kniffen und Fragen stets zur Seite. Schließlich galt es eine neue Pantomime auf die Bühne zu bringen, die diesmal das Leben der Heiligen Maria Magdalena darstellte. Aber auch viele andere helfende Hände waren im Einsatz für die Ausrichtung des Jubiläums: sei es der Freundeskreis, der sich in die Dienste rund um Küche & Co. einklinkte oder viele fleißige „Schneiderlein“, die beim Nähen der neuen Kostüme halfen.
Noch bis zum letzten Tag flatterten Anmeldungen herein, so dass der Samstag mit über 450 Teilnehmern gut besucht war. Auf dem Programm standen gemeinsame Gebetszeiten – vor allem das Medjugorje Gebetsprogramm, das täglich von P. Dietrich durchgeführt wird. Aber auch ein Impuls über die 30 Jahre Erscheinungen von Kaplan Thomas Müller sowie das Zeugnis von Birgit gestalteten den Nachmittag. Für Kinder und Jugendliche gab es ein extra Programm, damit jeder auf seine Kosten kommt.

Am Abend fand dann traditionell die Lichterprozession statt, an welche sich dann die Pantomime und eine gestaltete Anbetung anschlossen. Die Pantomime war eine Kooperation zwischen den deutschen und einigen kroatischen Mitgliedern der Gemeinschaft, die eigens für Proben und Aufführung anreisten. Die Sprachbarriere war glücklicherweise nicht gegeben, da es ja ein pantomimisches Stück war. Viele nutzten, angespornt durch das Vorbild der Bekehrung der Hl. Maria Magdalena auch die Möglichkeit zur Beichte.
Der Sonntag war geprägt durch die gemeinsame Messfeier und einen letzte Impuls von Leon zum Thema „Apostel des Friedens“. Hierin spornte er alle an, das besondere Geschenk der Erscheinungen anzunehmen, das in die Geschichte eingehen wird. Wir dürfen dabei sein, und wenn dann eines Tages die Frage gestellte wird: „Opa, du hast doch da schon gelebt. Wie war das? Was hat das mit dir gemacht?“ wäre es doch schön zu bekennen „Ja! Ich bin dem Ruf der Gospa gefolgt und das hat mich verändert!“
So konnten viele neue Freude und Entschiedenheit gewinnen für die Botschaften der Gottesmutter und einmal mehr von Herzen sagen: „Danke, Gospa!“




































