Am 10./11. Juli war es wieder soweit: die Gebetsstätte Heroldsbach öffnete ihre Tore zum alljährlichen „Danke-Gospa“-Treffen, das nun bereits zum 5. Mal stattfinden konnte. Das Treffen, das immer um das Datum des Medjugorje Jahrestages (25.06.) liegt, ist - wie der Name sagt- ein Dank an die Muttergottes für die vielen Jahre ihrer mütterlichen Liebe, die sie uns durch ihre Anwesenheit und ihre Botschaften in Medjugorje schenkt.
Hochsommerlichen Temperaturen sorgten für ein orginalgetreues Medjugorje-feeling, was die ca. 300 Teilnehmer des Gebetstreffens jedoch nicht beirrte. Als Gäste waren diesmal Jungs der Gemeinschaft Cenacolo aus Wien da, die über die Entstehung und das Charisma ihrer Gemeinschaft berichteten, sowie Graf von Brandenstein-Zeppelin, der am Sonntag zum Ausklang des Treffens seinen Vortrag hielt.
Pater von Stockhausen, der Gastgeber des Treffens, freute sich so viele Medjugorje- Freunde bei sich begrüßen zu dürfen, da auch er durch diesen Ort eine Vertiefung seines Priestertums erfahren durfte, wie er in seinen Begrüßungsworten sagte.
Das Programm bestand aus gemeinsamen Gebetszeiten und Vorträgen, die Kinder und Jugendlichen freuten sich über eigene Angebote: Abenteuer- Spiele und mehr.
Wie jeden Abend in Medjugorje (aber auch in Heroldsbach) fand das typische Abend-Gebets-Programm in der Marienkirche statt. Es folgte eine gemeinsame Lichterprozession durch die Felder Heroldbachs, und anschließend wurde die Pantomime „zurück zum Vater“ aufgeführt, die den Weg des Menschen von der Schöpfung, über den Sündenfall zur Erlösung durch Jesus darstellt. Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die gestaltete Anbetung, die sich unmittelbar an das Theaterstück anschloss.

Sonntags ging es besonders um die Familien und das gemeinsame Glaubensleben. Der Leiter unserer Gemeinschaft sprach über den Wunsch der Muttergottes, dass die Familien zu Keimzellen des Gebets und einem echtem Glaubensvorbild für die neue Generation sein sollen. Dazu müsse das Familiengebet, d.h. der Rosenkranz, sowie alle anderen Botschaften, gelebt werden.
Das Treffen war wieder eine Gelegenheit mehr sich dem Ruf der Mutter Gottes neu zu öffnen und eine Stärkung für den alltäglichen Weg mit Gott an der Hand Mariens zu erfahren. Darum sagen wir: Danke Gospa!
Interview———
Burkhard Schuster, 17 Jahre, AzubiI: Burkhard, du bist zum ersten Mal dabei, wie war das Treffen und woher hast du hiervon erfahren?
Burkhard: Sehr schön! Ich habe hiervon bereits gehört, unter anderem von meinem Patenonkel Joachim Federhen, und wollte selber mal sehen wie das so ist. Jetzt bin ich mit meiner Oma hier gewesen. Ich war auch noch nie in Medjugorje, möchte aber auch dort einmal hin.
I.: Was für Erwartungen hattest du bezüglich dieses Treffens?
B.: Ich hab mich einfach mal überraschen lassen!
I.: Was war für dich das „Highlight“ des Treffens?
B.: Die Rosenkränze, das gemeinsame Gebet. Ich bin sonst viel in der Charismatischen Bewegung und da kommt Maria weniger vor. Ich finde es toll, dass sie uns den Weg zu Jesus Christus zeigt. Sehr gut hat mir auch die Pantomime gefallen und dass es dann direkt in die Anbetung überging. Das war wirklich sehr schön!
